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Geschichte & Name

Aus der Geschichte der Weihbachschule

Um 1900 zogen viele evangelische Bergleute aus Schlesien und anderen Gebieten nach Werne, um dort in der Kohlenzeche zu arbeiten. Sie wohnten rund um den Ostring. Viele Straßennamen – wie Stettiner Straße, Danziger Straße usw. – erinnern heute noch an die Herkunft der Familien.

Für die vielen neu zugezogenen evangelischen Kinder musste eine Volksschule gebaut werden. So begann man 1912 mit dem Bau der evangelischen Volksschule "Am Weihbach". Jetzt gingen alle evangelischen Kinder aus Werne zur Weihbachschule. Sie besuchten die Klassen 1 – 8.

1935 wurden alle Volksschulen Gemeinschaftsschulen. Die Weihbachschule wurde zu klein. Deshalb musste an der Ecke Hüsingstraße/ Stockumer Straße eine Gemeindewirtschaft zur Schule ungebaut werden: Es entstand die Köttersbergschule (an dieser Stelle ist heute das Gebäude der Sparkasse). Die Weihbachschule konnte einige Klassen dorthin auslagern.

1945 wurden wieder die konfessionellen Schulen eingeführt. Die Weihbach-Schule wurde wieder evangelische Volksschule. Die jetzigen Räume der 1. Schuljahre und die Toiletten wurden angebaut.

Die Köttersbergschule wurde katholische Volksschule.

1962 wurde die 2. evangelische Volksschule im Westen der Stadt erbaut, die Paul-Gerhardt-Schule (heutige Uhlandschule), da die Eltern die Kinder den Gefahren eines so weiten Schulwegs bis zur Weihbachschule nicht mehr aussetzen wollten.

1968 wurden die zwei evangelischen Schulen aufgelöst. Die Wienbredeschule wurde wegen ihrer Lage in der Stadtmitte Gemeinschaftsgrundschule. Sie musste von allen evangelischen Schülern besucht werden. Alle anderen Schulen wurden katholische Grundschulen. Die Barbaraschule und die Marienschule waren Gemeinschafts-Hauptschulen.

1978 bekam die Weihbachschule dann endlich eine eigene Turnhalle. Vorher sind die Kinder zum Sportunterricht in die Barbara-Turnhalle gegangen bzw. mit dem Bus zur Turnhalle nach Stockum gebracht worden. Dort konnten immer nur Blockstunden abgehalten werden, so dass alle Schüler nur einmal wöchentlich Sport-Unterricht hatten.

1979 gab es schon wieder eine große Baustelle an der Weihbachschule. Das Gebäude wurde an der Ostseite verlängert. Es wurden unten und oben jeweils ein neuer Klassenraum angebaut, weil schon wieder große Raumnot herrschte.

1998 erhielt die Schule ihren bisher letzten Anbau. Wieder gab es zwei neue Klassenräume, diesmal im Fertigbau-Verfahren. Eine Klasse wurde in Verlängerung der Pausenhalle angebaut und die zweite am Ende des eingeschossigen Anbaus.

 

Das Logo der Weihbachschule

Im Mittelpunkt des LOGOS steht das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Logo der Weihbachschule

Das Kind „überspringt“ die Schule mit Freude:
Wir setzen uns dafür ein, dass jedes Kind die Anforderungen des Lebens und Lernens in unserer Schule freudig mit anderen erlebt und wir helfen uns bei Schwierigkeiten und Hindernissen gegenseitig, diese zu meistern und daraus zu lernen.

Das Kind fühlt sich wohl:
Wir vereinbaren miteinander Regeln für das Zusammenleben und für das gemeinsame Lernen und gehen bei Konflikten miteinander christlich um.

Das Kind als Mittelpunkt der Schule:
Kinder lernen mit Kopf, Hand und Herz und gestalten in zunehmendem Maße die alltäglichen Dinge in unserer Schule mit. Sie werden befähigt, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

 
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Weihbachschule
Gemeinschaftsgrundschule
Stockumer Str. 99
Tel.: (0 23 89) 53 94 33
Fax: (0 23 89) 98 67 05
E-Mail: weihbachschule-werne@t-online.de

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